Die russisch-orthodoxe Kirche in Russland - Russland erleben

Die russisch-orthodoxe Kirche in Russland

Die russisch-orthodoxe Kirche ist die größte und mächtigste religiöse Organisation in Russland und eine der wichtigsten orthodoxen Kirchen der Welt.

Rund 100 Millionen Menschen in Russland und den Ländern der ehemaliger Sowjetunion gehören dieser Konfession an. Auch in Deutschland gibt es dabei einige Anhänger.

Die Haupt-Kathedrale der russisch-orthodoxen Kirche in Russland ist die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. Die russisch-orthodoxe Kirche wird von Patriarch Kirill geleitet, der auch der Patriarch von Moskau und Russland ist. 

1) Geschichte der russisch-orthodoxen Kirche in Russland

Altar in der Kasaner Kathedrale

Die Geschichte der russisch-orthodoxen Kirche begann am Ende des 10. Jahrhunderts mit der Christianisierung der Rus, als Großfürst Wladimir I. sich 988 taufen ließ. Daraufhin wurde auch die Bevölkerung nach und nach getauft.

Als Anfang des 14. Jahrhunderts die Städte Kiew und Wladimir an politischer Bedeutung verloren, wurde Moskau als Residenz von den Patriarchen ausgewählt.

Ohne die Zustimmung des Patriarchen in Konstantinopel, wurde der russische Bischoff "Iona von Rjasan" im Jahre 1148 zum Metropoliten gewählt. Somit kam es zum Bruch mit der byzantinischen Mutterkirche und dann zur Unabhängigkeit der russisch-orthodoxen Kirche.

Die Entzweiung der russisch-orthodoxen Kirche

Ende des 16. Jahrhunderts hat sich das Moskauer Patriarchat völlig von Kiew getrennt. Es wurden göttliche Bücher und Texte korrigiert und einige Rituale verändert oder sogar verboten. Ein Kreuzzeichen mit 2 Fingern war z.B. auch nicht mehr erlaubt.

Die Menschen, die die neuen Regelungen und Korrekturen nicht übernehmen wollten, wurden exkommuniziert. Dadurch folgte im Jahre 1656 die Entzweiung der Russischen Kirche. Wiederständler, die weiterhin nach den alten Regeln und Ritualen leben wollten, wurden als Ketzer, Spalter (Raskolniki) oder Altgläubige bezeichnet.

Altar im Innenbereich der Basilius-Kathedrale in Moskau

Im Jahr 1720 hat der Zar Peter der Große das Patriarchat in der russisch-orthodoxen Kirche dann nach 132-jährigem Bestehen bereits wieder abgeschafft. Er setzte ein Gremium, eine sogenannte Sinode, ein, deren Vorstand der Zar Russlands war. Bis 1917 wurde dieses Modell fortgeführt.

Zu dieser Zeit überwog die Anzahl der Klöster in Russland bereits 1.000 und die Anzahl der Kirchen 50.000. Dabei waren mehr als 100.000 geistliche Mitarbeiter beschäftigt.

Im Eigentum der russisch-orthodoxen Kirche befanden sich damals rund 6.000 religiöse Denkmäler und Objekte von föderaler und regionaler Bedeutung.

Die russisch-orthodoxe Kirche in Zeiten des 1. und 2. Weltkriegs 

Im Ersten Weltkrieg hat die Kirche die Armee aktiv mit Hilfen unterstützt. Die Kirchen und Klöster haben Spenden gesammelt und Plätze für Hospitale und die Krankenpfleger bereitgestellt.

Nach der Oktoberrevolution wurde die Kirche vom Staat getrennt und nicht mehr finanziert. Sie hat ihre Rechtskraft und viel Eigentum verloren, dass dann privatisiert wurde.

Es starteten anti-religiöse Kampagnen, die für die Gläubigen viele Folgen hatten. Die Schließung fast aller Kirchen war dabei noch das Wenigste. In den ersten 5 Jahren nach der Bolschewiki-Revolution wurden rund 28 Bischöfe und 1.200 Priester hingerichtet.

Auch aktive Kirchen-Anhänger wurden hingerichtet oder in die Verbannung in Gulags geschickt. Theologische Schulen wurden verboten und viele Kathedralen und Kirchen in ganz Russland zerstört.

Die russisch-orthodoxe Kirche nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich das Verhältnis zur Kirche wieder etwas entspannt. Es wurden wieder Pfarrschulen, Klöster und Kirchen freigegeben und eröffnet.

Doch bereits in den Jahren von 1959 bis 1964 unter Nikita Chruschtschow wurde die anti-religiöse Politik wieder verstärkt. Das Resultat waren neue Verbannungen und Schließungen von Kirchen. Die russisch-orthodoxe Kirche stand dabei auch unter der Beobachtung und Kontrolle des KGB, dem damaligen Geheimdienst der Sowjetunion.

In den Perestroika Zeiten unter Michail Gorbatschow wurde die russisch-orthodoxe Kirche dann wiedergeboren und genoss wieder mehr Freiheiten. 1988 war dann das Jahr des tausendjährigen Jubiläums der russisch-orthodoxen Kirche.

Kerzen in einer russisch-orthodoxen Kirche

Das Verbot für religiöse Sendungen in den Massenmedien wurde aufgehoben und so konnten tausende Menschen in Russland die Gottesdienste wieder im Fernsehen verfolgen. Die Zahl der Kirchen und Klöster wuchs nun wieder ständig an.

Heutzutage ist die russisch-orthodoxe Kirche wieder eine sehr mächtige Organisation, die in enger Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden agiert.

Seit dem 1. Februar 2009 ist der Hauptpatriarch der russisch-orthodoxen Kirche von Moskau und Russland der Patriarch Kirill. Die Würde des Patriarchen ist lebenslang. Jeder Gottesdienst in jeder Kirche Russlands beginnt mit der Erwähnung des Namens des Hauptpatriarchen.

2) Wichtige Feste der russisch-orthodoxen Kirche

Es gibt 12 wichtige religiöse Feste in Russland, die nach dem Julianischen Kalender gefeiert werden. Deswegen unterscheiden sich die Daten der Feste in der russisch-orthodoxen Kirche auch von den in Deutschland üblichen Terminen.

Die Feste richten sich dabei nach dem Datum von Ostern und werden von der russisch-orthodoxen Kirche jedes Jahr neu ausgerechnet. Die wichtigsten Feste stelle ich Dir nun noch genauer vor.

2.1) Weihnachten

Weihnachten wird in Russland am 7. Januar gefeiert. Das liegt daran, dass in der russisch-orthodoxen Kirche der Julianische Kalender und nicht wie in Deutschland der Gregorianische Kalender angewandt wird.

Der 7. Januar entspricht damit also dem 25. Dezember, was einem Unterschied von 13 Tagen entspricht. An Weihnachten gibt es in Russland keine Geschenke, diese werden nämlich bereits am 31. Dezember bzw. 1. Januar zu Silvester und Neujahr gegeben.

Engel aus Eis und ein geschmückter Tannenbaum in Irkutsk

Im Gegensatz zum Weihnachtsmann ist in Russland Väterchen Frost mit seiner Helferin Snegurotschka (Schneemädchen) für die Auslieferung an die Kinder zuständig.

Da in Zeiten der Sowjetunion religiöse Feiern verboten waren, haben sich die Traditionen des Weihnachtsbaums und der Geschenke nach und nach auf das Neujahrsfest verlagert.

Heutzutage ist Weihnachten ein Teil der neu-jährlichen Ferien, die für gewöhnlich vom 1. bis zum 9. oder 10. Januar dauern. In dieser Zeit wird in Russland auch nicht wirklich gearbeitet und die meisten Geschäfte und Firmen bleiben geschlossen.

Für die religiösen Menschen ist Weihnachten nach Ostern das zweit wichtigste Fest des Jahres, welches mit einem ausgedehnten Gottesdienst begangen wird.

2.2) Ostern

Ostern ist das wichtigste Fest des Jahres für die russisch-orthodoxe Kirche. Es wird als Triumph des Lebens über den Tod zelebriert. Ostern wird, wie bereits angesprochen, nach dem Julianischen Kalender gefeiert und die Daten aller weiteren Feste werden vom Oster-Datum aus berechnet.

Das Osterfest in Russland wird am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Da der Frühling aber auch nach dem Julianischen Kalender startet, ist alles um 13 Tage verschoben.

Blick auf ein Deckengemälde in einer Kappele der Basilius-Kathedrale

Ostern fällt in Russland deshalb in die Zeit vom 4. April bis 8. Mai, wohingegen Ostern in Deutschland nach Gregorianischem Kalender in der Zeit vom 22. März bis zum 25. April stattfindet.

Die Osterfeier beginnt bereits in der Nacht vor Ostern und wird bis in die Morgenstunden des kommenden Tages zelebriert. Die Menschen verbringen also die ganze Nacht in der Kirche. In russisch-orthodoxen Kirchen gibt es keine Bänke, weswegen die Gläubigen viele Stunden im Stehen aushalten müssen.

Der Hauptgottesdienst findet in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau statt. An diesem Gottesdienst nimmt auch der Staatspräsident teil. Die Feier wird natürlich auch im Fernsehen übertragen und von vielen Menschen (hoffentlich entspannt auf dem Sofa) am Bildschirm verfolgt.

Nach dem Großen Fasten, das durch das Osterfest beendet wird, essen die Russen an Ostern traditionell Eier in jeglicher Form und Farbe und Kulitsch, einen Osterkuchen.

2.3) Kreschenije

Eisbaden am 19. Januar in Russland

In der Nacht auf den 19. Januar, dem Dreikönigstag in Russland, wird das Fest Kreschenije, die Taufe Jesu, begangen. Diese Tradition ist mit der Taufe Christi im Jordan verbunden. Aufgrund des Julianischen Kalenders ist das Datum im Gegensatz zu Deutschland wieder um 13 Tage nach hinten verschoben.

In Russland ist es zu dieser Zeit praktisch in jeder Gegend des Landes doch relativ frisch. In Sibirien kann es auch gut und gerne einmal -30 bis -40° C haben. Das schreckt die Gläubigen aber nicht ab.

Sie begeben sich nämlich zur "Taufe" in ein Eisloch an einem Fluss oder See und baden im Wasser. Dies soll gesund machen und den Körper von allem Schlechten reinigen.

Normalerweise tauchen die Gläubigen drei Mal im Wasser unter und lassen sich somit drei Mal taufen. Damit werden sie dann das ganze Jahr gesund bleiben, so der Glaube bzw. die Hoffnung.

Laut der orthodoxen Kirche ist das Wasser an diesem Tag heilig. Das gilt sogar für das Wasser aus dem heimischen Wasserhahn. Ich denke aber nicht, dass die Menschen deshalb an diesem Tag Wasser aus dem Hahn trinken, wenn sie es ansonsten über das Jahr hinweg meiden.

Heiliges Wasser in einer orthodoxen Kirche in Irkutsk

In den Kirchen zapfen sich die Menschen aber doch das heilige Wasser in Flaschen ab. Es soll ein Jahr lang Gesundheit schenken und auch das Haus oder die Wohnung vom Bösen und vor Krankheit schützen.

2.4) Dreifaltigkeitsfest

Das Dreifaltigkeitsfest wird in Russland 50 Tage nach Ostern und 10 Tage nach Christi Himmelfahrt gefeiert. Es ist mit der Erscheinung des Heiligen Geistes verbunden und entspricht unserem Pfingstfest.

2.5) Mariä Geburt

Das Fest "Mariä Geburt" wird am 21. September in der russisch-orthodoxen Kirche gefeiert. Es erfolgt wieder nach dem Julianischen Kalender und liegt damit 13 Tage später wie in Deutschland. Es erinnert an die Geburt Marias, der Mutter Jesu Christi.

3) Bekannte russisch-orthodoxe Kirchen in Russland

Ich will Dir auch noch einige der bekanntesten russisch-orthodoxen Kirchen in Russland vorstellen, von denen Du einige sicher schon kennst. Während der atheistischen sowjetischen Zeit, wurden viele bedeutende Kirchen in Russland zerstört oder geschlossen.

Von über 50.000 Kirchen und Klöstern vor der Oktoberrevolution, waren bis vor der Perestroika nur noch 7.000 zugänglich. Erst 1988 wurde wieder eine entspanntere Politik gefahren und viele Kirchen und Klöster konnten wieder eröffnet und neu aufgebaut werden.

3.1) Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau

Christ-Erlöser-Katehdrale der russisch-orthodoxen Kirche in Moskau

Die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau ist die Hauptkathedrale der russisch-orthodoxen Kirche in Russland. Die Kathedrale wurde in den 1990-er Jahren gebaut und ist die Wiederherstellung derselben Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert.

Die Christ-Erlöser-Kathedrale ist der Sitz von Kirill, dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland. Der Patriarch leitet hier die Liturgien und Gottesdienste, während allen bedeutenden religiösen Festen in Russland.

An Weihnachten wird die Christ-Erlöser-Kathedrale dabei von über 6.000 Menschen besucht. In dieser Kathedrale werden auch verschiedene wichtige Veranstaltungen, wie z.B. die Verabschiedung von berühmten Politikern, Schauspielern, Schriftstellern oder Musikern gefeiert.

3.2) Basilius-Kathedrale in Moskau

Türme der Basilius-Kathedrale in Moskau

Eine weitere russisch-orthodoxe Kathedrale in Moskau ist die Basilius-Kathedrale. Sie ist das bekannteste Bauwerk Russlands und liegt auf dem Roten Platz, direkt neben dem Moskauer Kreml. Sie besticht durch die rote Außenfassade und die zahlreichen bunten zwiebelförmigen Kuppeln.

Basilius-Kathedrale ist übrigens nur der Volksname, der sich aus dem Namen eines wohltätigen Obdachlosen ableitet, der neben den Kathedralmauern begraben wurde. Der offizielle Name lautet Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale am Graben.

3.3) Kasaner Kathedrale in Sankt Petersburg

Kasaner Kathedrale in Sankt Petersburg

Die Kasaner Kathedrale in Sankt Petersburg liegt direkt am Newski Prospekt. Sie ist dem Petersdom in Rom nachempfunden und nach der Ikone der Gottesmutter von Kasan benannt, welche als Beschützerin und Patronin Russlands gilt.

Seit 1991 gehört die Kasaner Kathedrale wieder zur russisch-orthodoxen Kirche und richtet täglich Gottesdienste aus. Auch die religösen Festtage in Sankt Petersburg werden hier begangen.

3.4) Kasaner Kathedrale in Irkutsk

Kasaner Kathedrale in Irkutsk

Eine weitere wunderschöne Kasaner Kathedrale befindet sich auch in Irkutsk. Die markante rote Kirche mit ihren blauen Kuppeln ist ein weiteres typisches Beispiel der prächtigen russisch-orthodoxen Kirchen in Russland.

Eine Kopie der Ikone der Gottesmutter von Kasan ist (wie auch die Kasaner Kathedrale in Sankt Petersburg) in der Kirche ausgestellt und der Innenraum ist prunkvoll dekoriert.

Das Original der Ikone der Gottesmutter von Kasan befindet sich übrigens wieder in Kasan, in der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale im Kreml.

4) Sind Russisch Orthodoxe auch Christen? Die Unterschiede zwischen den Religionen

Russisch Orthodoxe gehören auch zum Christentum, wobei sich der Glaube doch ein bisschen von Katholiken oder Protestanten unterscheidet. Innerhalb des Christentums sind die Orthodoxen hinter den Katholiken und Protestanten die drittgrößte Gemeinschaft.

Ein großer Unterschied ist sicherlich die Nutzung des Julianischen Kalenders, im Gegensatz zum Gregorianischen Kalender der katholischen und evangelischen Kirche. Dadurch ergeben sich dann die zeitlichen Verschiebungen der verschiedenen Festtage wie Weihnachten oder Ostern.

Porträt des Patriachen Kirill an der Kasaner Kathedrale in Irkutsk

Porträt des Patriachen Kirill an der Kasaner Kathedrale in Irkutsk

Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist der Papst. Die Orthodoxen lehnen den Papst als den einzigen Vertreter Gottes allerdings ab und haben deshalb Patriarchen eingesetzt. Diese sind dann für einen größeren Bezirk oder eine Kommune verantwortlich. In Russland ist der Patriarch Kirill, der Hauptpatriarch Moskaus und ganz Russlands.

Die katholischen Geistlichen halten sich an das Zölibat und die Ehelosigkeit. Die Priester der russisch-orthodoxen Kirche sind daran aber nicht gebunden. Nur für die Bischöfe gilt diese Regel ebenfalls.

Die Katholiken taufen sich von links nach rechts, die Orthodoxen dagegen von rechts nach links.

Bei großen Festen der russisch-orthodoxen Kirche, wie Weihnachten oder Ostern, finden die Liturgien stundenlang oder sogar über die ganze Nacht statt. Sie sind damit sehr viel länger als bei Protestanten oder Katholiken. Dabei stehen die Gläubigen die ganze Zeit in der Kirche, in der es, im Gegensatz zu Gotteshäusern der katholischen oder evangelischen Kirche, keine Sitzmöglichkeiten gibt.

Die Orthodoxen interpretieren gewisse Ereignisse und Theorien im Christentum, wie z.B. die Jungfrauengeburt oder die Dreifaltigkeit etwas anders als im Katholizismus.

Wandbild in einer russisch-orthodoxen Kirche

Die russisch-orthodoxen Kirchen und Kathedralen sind innen und außen sehr prächtig und üppig beschmückt. Die äußeren Fassaden sind dabei häufig bunt bemalt und die Kuppeln vergoldet. Die Innenräume sind ebenfalls prunkvoll mit Gold und Edelsteinen dekoriert. Dies ist in abgeschwächter Form auch in katholischen Kirchen vorhanden, allerdings sind in der russisch-orthodoxen Kirche auch die Ikonen von Jesus, Maria, den Aposteln und vielen weiteren Heiligen großflächig installiert. Zudem werden immer wieder historische Ereignisse Russlands dabei dargestellt.

5) Welche anderen Glaubensrichtungen gibt es in Russland?

In Russland herrscht Religionsfreiheit und somit kann jeder Staatsbürger seinen eigenen Glauben wählen. Die russisch-orthodoxe Kirche ist dabei die bedeutendste Einrichtung mit den meisten Mitgliedern.

Iwolginsky Dazan in Ulan-Ude

Buddhistischer Iwolginsky Dazan in Ulan-Ude

Insgesamt gibt es in Russland etwa 70 Konfessionen, denn das Land ist riesig und in viele verschiedene Gebiete mit ethnischen Minderheiten aufgeteilt. Laut Umfragen sehen sich 44 % der Menschen der russisch-orthodoxen Kirche zugehörig.

Etwa 30 % fallen dabei auf den Islam und 18 % sind Atheisten. Aufgrund der sowjetischen Vergangenheit ist diese Zahl noch sehr hoch. Nur noch kleine Prozentpunkte machen die anderen Religionen aus.

Darunter fallen 3 % auf die römisch-katholische Kirche, 2 % auf Abergläubige, 1 % auf das Judentum, 1 % auf den Buddhismus und 1 % auf die Protestantische Kirche.

Hast Du schon russisch-orthodoxe Kirchen in Russland besucht? Welche Unterschiede zwischen der katholischen oder evangelischen Kirche und der russisch-orthodoxen Kirche sind Dir dabei aufgefallen? 

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